Kompatibilitäts-Regeln

Kompatibilitäts-Regeln ermöglichen es Ihnen, die Auswahl der Komponenten auszuweiten oder einzuschränken, je nach dem was der Kunde bereits gewählt hat.
Damit werden dem Kunden ausschließlich die möglichen Optionen transparent und benutzerfreundlich präsentiert und schließen das Risiko aus, dass eine nicht herstellbare Bestellung abgegeben wird. Video
Die Kompatibilitäts-Regeln (auch Produkt-Regeln oder Regelwerk genannt) sorgen auch dafür, dass der Kunde ohne Beratung verschiedene Kombinationen der verfügbaren Teile (oder Service-Bestandteile) kennenlernen kann.
Die Erstellung der Kompatibiltäts-Regeln erfolgt über einen visuellen Editor, der ohne besonderen Fachkenntnisse bedienbar ist und folgt damit dem Grundprinzip von ConfigBox: Schnelles Erlernen der Benutzung für anspruchsvolle Ergebnisse, komplexe Prozesse werden von der Software automatisiert.
Beispiel für IT Fachhändler:
Problemstellung: Sie bieten PC Komplettsysteme an und möchten Kunden die Auswahl der Komponenten überlassen. Nicht alle Komponten können miteinander verbaut werden. Es dürfen ausschließlich kompatible Teile verbaut werden, der Kunde soll durch die große Auswahl und den Inkompatibilitäten nicht verunsichert werden.
Lösung: Sie richten Elemente für jede Komponenten-Gruppe (z.B. Gehäuse, Mainboards, CPUs, Festplatten usw.) ein. Sie wählen einen Teil pro Gruppe als Standardauswahl aus. Für Teile mit Inkompatibilitäten öffnen Sie den Regel-Editor des Teils, und wählen alle Komponenten aus, mit denen das Teil verbaut werden kann. Zeitfaufwand der Einrichtung beträgt ca. 1 Minute pro Teil.
Ergebnis: Der Kunde bekommt eine Standardkonfiguration vorgeschlagen und kann aus den zu der Standardkonfiguration kompatiblen Teilen auswählen. Die inkompatiblen Teile können wahlweise versteckt oder ausgegraut sein. Wählt der Kunde eine Option, durch die ein anderer Teil unmöglich wird, wird der Kunde optional darauf hingewiesen und er kann seine Auswahl rückgängig machen.
Beispiel für Produktfinder:
Problemstellung: Anhand mehrerer Auswahlkriterien soll der Kunde das für seine Ansprüche optimale Produkt filtern können.
Lösung: Sie richten Elemente für jedes Kriterium mit den jeweiligen Wahlmöglichkeiten ein. Dann richten Sie ein Element mit den zu filternden Produkten als Optionen ein. Diesen "Produkt-Optionen" geben Sie Regeln anhand der Auswahlkriterien z.B. "Gewicht kleiner gleich 3000 Gramm UND Farbe ist Rot ODER Farbe ist Grün". Nicht zutreffenden Optionen stellen Sie auf "versteckt", so dass der Kunde immer nur die Produkte sieht, die den Kriterien entsprechen. Zeitaufwand beträgt ca. 1 Minute pro Kriterium und ca. 3 Minuten pro Produkt-Option.
Ergebnis: Der Kunde sieht die passenden Produkte seiner Auswahl und weitere Produkte werden versteckt, sobald Sie nicht mehr den Kriterien entsprechen. Sie können beim Produkt-Element optional einstellen, dass die gewählte Option als Produkttitel im Warenkorb erscheint für optimales Handling der Bestellung.
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